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KiM. Der Second-Hand Laden






KiM ist eine Zweigstelle der Neuen Arbeit Brockensammlung. Der Second-Hand Laden in der Göttinger Innenstadt bietet Kleidung, Hausrat sowie ein vielfältiges Kulturangebot. Ziel ist hier ebenfalls Langzeitarbeitslose in die Arbeitswelt zu reintegrieren.

KiM der Secondhand-Laden – das ist ein Projekt, das sich zum einen für die Reintegration von Langzeitarbeitslosen in die Arbeitswelt einsetzt und das zum anderen einkommensschwachen Menschen die Teilhabe am Leben in der Gesellschaft erleichtern soll, indem die dafür notwendigen Waren zu annehmbaren Preisen angeboten werden. Dabei spielt der ökologische Aspekt eine ebenso große Rolle, da die vom Spender nicht mehr benötigte Ware nicht weggeschmissen wird, sondern für den neuen Empfänger weiterhin Nutzen stiftet.

Seit 2006 gibt es den Secondhand-Laden KiM in der Angerstraße 1c in Göttingen als eine Zweigstelle der heimischen Organisation „Neue Arbeit Brockensammlung“. Dort werden überwiegend ehemalige Langzeitarbeitslose beschäftigt, die eine Ausbildung erhalten. Es wird nur auf Selbstkostendeckung gewirtschaftet, sodass günstige Preise gewährleistet werden können. Die Buchstaben K, i und M stehen für Kleidung, Information und Möbel. Neben dem Verkauf von Hausrat, Kleidern und Möbelstücken wird ein kostenloser Internetzugang für Arbeitssuchende, sowie Beratungsstunden und gelegentlich kostenlose Kulturveranstaltungen angeboten. Das Hauptaugenmerk liegt darin, Menschen bessere Lebensumstände zu ermöglichen und sie in das soziale Umfeld integrieren.

Obwohl dieser überaus vielfältige Secondhand-Laden schon seit einigen Jahren am Göttinger Wall ansässig ist, ist nicht viel über ihn und seine attraktiven Angeboten bekannt. Auch im studentischen Milieu, wo das Sparen ein wichtiger Lebensbestandteil ist, kennt ihn kaum jemand. Für die, die ihn kennen, ist das Ladenkonzept kaum verständlich, sie finden sich schwer zurecht oder vermissen eine aussagekräftige Informationsbereitstellung.

Hier kommen wir ins Spiel. Durch unser im Studium erworbenes Know How der Betriebswirtschaftslehre, insbesondere in Marketing, können wir dem KiM-Team mit Rat und Tat zur Seite stehen. In einem ersten Treffen zwischen Enactus und KiM lernten wir die Organisation, die Unternehmenskultur, den Status Quo, Schwierigkeiten und Wünsche kennen. Zusammen erarbeiteten wir u. a. diese Ziele: Die Zielgruppe Studenten sollten durch gezielte Angebote, einen ansprechenden Internetauftritt und umfangreiche Marketingmaßnahmen als neue Kundengruppe gewonnen werden. Der Laden sollte so umgestaltet werden, dass sich die Kunden darin wohl fühlen und gut zurecht finden.

Unser Team hat sich in kleinere Unterteams aufgesplittet. Ein Unterteam war dafür zuständig, den KiM-Mitarbeitern Schulungen über Öffentlichkeitsarbeit, Gestaltung von Plakaten und Flyern mit dem Computer, sowie die Erstellung und Pflege eines effektiven Internetauftritts und die Erarbeitung von Angeboten, wie dem Studi-Starter-Paket, zu geben, um für die Studenten attraktiver zu werden.
Ein weiteres Unterteam führte Kundenumfragen durch, um die Kundengruppen mit ihren Bedürfnissen besser verstehen und Verbesserungsvorschläge ableiten zu können. Auf Grundlage dieser empirisch erhobenen Daten wurde gemeinsam während eines Seminars ein neues Konzept erarbeitet und der Laden dementsprechend umgestaltet.
Bei all diesen Aktionen sind wir stets darauf bedacht gewesen, „Hilfe zur Selbsthilfe“ anzubieten.

Das besondere Highlight unserer Marketingkampagne war der „Campus Sale“ diesen Jahres. Neben den Möbeln der Neuen Arbeit Brockensammlung wurden dieses Jahr zusätzlich Kleidungsstücke und Hausrat von KiM angeboten. Hierbei verkauften wir Studenten von Enactus zusammen mit den Langzeitarbeitslosen auf dem Universitätscampus zusätzlich leckeren Kuchen, um Menschen anzulocken und über das Projekt und unser Team zu informieren. Die Aktion fand großen Zuspruch. Schon in den ersten Minuten wurden die Schmuckstücke verkauft, sodass wir gleich eine weitere LKW-Ladung anliefern ließen. Die Einnahmen für den wohltätigen Zweck ließen sich sehen. Wir sind froh, dass wir durch unser Engagement etwas bewegen konnten, viel Dank erfahren haben und selbst etwas lernen konnten.

In einem nachgelagerten Treffen werden wir zudem herausfinden, ob unsere Aktion insofern erfolgreich war, als dass nun mehr Studenten den Secondhand-Laden KiM aufsuchen und sich über die attraktiven Angebote über facebook informieren.

 

KiM auf Facebook:

www.facebook.com/pages/KiM-der-Secondhandladen-in-G%C3%B6ttingen/176155612544434?ref=hl